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Alles begann an einem unschuldigen Bahnhof in Berlin. Eine zwölfköpfige Familie macht sich auf eine Reise nach Polen. Halt, wo sind Tom Scholz und Daniel? Der Zug fährt ein und sie sind immer noch nicht da, was nun? Schweißperlen von Landesleistungslutz schlagen auf den Bahnsteig wie Granit, Rufe hallen durch den Bahnhof, Sekunden vergehen wie Stunden. Der Schaffner war kurz davor seine immerwiederkehrende Aufgabe zu erledigen, da tauchen zwei dunkle, coole Gestalten am Horizont der Treppe auf, Gerettet. |
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Die Landschaft rauscht an einem vorbei, Gesprächsfetzen, Gelächter, die Atmosphäre einer liebenden Familie, einer Badminton Familie. Doch 6-Mann-Abteile reißen diese Familie auseinander. Viele Abteilwechsel und Wodka-Colas später fühlt man sich komplett, man hat alles gesehen, was es zu sehen gibt, man hat mit allen mal geredet. Langeweile wollte gerade aufkommen, doch da ist man schon angekommen. Schon ? Erneut wird die gerade neu gewonnene Sicherheit in Stücke gerissen. Ist alles da? .............Ja................... Eine zarte Stimme durchbricht diese Illusion: „mein Kissen!“ ertönt es von Franziska Ottrembka, „wo ist mein Kissen?“. Johannes öffnet sein Tasche, Gerettet. |
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Den letzten Teil unserer Fahrt, das ist ein gute Stunde, verbringen wir in einem Bus, genauer gesagt in einem Doppelstock-Bus nur für uns. Lutz laufen schon wieder die Schweißperlen herunter. Warum frag ich mich? Kostet der Bus so viel? Nein, sein Blick ruht auf einer jungen Polin, die aus dem Bus heraustritt. Da ich Dolmetscher zwischen den beiden spielen muss, klärt sich alles auf: die junge Polin heißt Anna Tschimanska alias China und Lutz mag sie wirklich sehr, sie ist wie eine polnische Tochter für ihn, er hat sie schon vor ein paar Jahren in sein Herz geschlossen. Außerdem kriege ich raus, dass wir nicht in einer alten Halle sondern in einem wunderschönen 2-Sterne Hotel schlafen. Die geplante Ankunftszeit wurde uns im Bus angezeigt und betrug (.......) und genau zu dieser Zeit (nach der Busuhr) kamen wir auch an. |
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| Nach nur kurzer Zeit im Hotel erzählt mir Carla Nelte eine haarsträubende und zugleich unglaubliche Geschichte : Eine Spinne so groß wie - na ja ziemlich klein - hat mich in der Dusche überfallen. Ah, ich wusste gar nicht, was ich machen soll. *Schüchternes Lachen*. Und dann hab ich den Duschkopf genommen und sie den Abfluss runtergespült, ihhhh, dass war so eklig, aber jetzt ist sie ja weg. *Schüchternes Lachen*. |
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Nach einer Weile Plaudern, da war'n fast so spannende Gespräche dabei wie mit Carla, ging dann jeder in sein Bett und war bereit, morgen im Mix und Einzel zu bestehen. Also für mich war der erste Tag mit meiner (Familie J ), Gerettet. |
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„Morgen Stund hat Gold im Mund“ war das Motto für die nächsten Tage, denn Frühstück gab es ungefähr um 8:00. Das Frühstück war eigentlich gar nicht so schlecht, Franziska Burkert fand es so lecker, dass sie wollte, dass jeder bei ihr mal kostet. Die Arme - da blieb fast immer nichts für sie übrig. Nachdem wir uns alle beim Frühstück gestärkt hatten, ging es dann schon in die erste Halle. Dort wurde kurz noch eine 20-minütige Rede gehalten * An dieser Stelle mein Beileid an Carla, denn sie musste die ganze Zeit vorn stehen und die Deutschland-Fahne halten. * und danach gingen die ersten Mix-Spiele auch schon los. Nach einer guten Stunde mussten alle Jungs, die kein Mix spielen, dass heißt Timo, Daniel, Johannes, Saruul und ich, dann in die andere Halle, weil dort alle Jungen-Spiele stattfanden. |
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Schnell noch Mittag reingeschaufelt, dann geht es aber auch schon los ......... dachten wir. Anderthalb Stunden gewartet ... dann kamen auch Lin-Yu und Tom mit einer tollen Nachricht zu uns: sie sind beide im Mix-Finale und spielen übermorgen gegeneinander -da werden alle Finalspiele gespielt. Aber auf den Lorbeeren wird sich nicht ausgeruht, sagten sie sich und spielten gleich im Einzel weiter, während wir noch warteten....... Nach ungefähr dreieinhalb Stunden hatten wir unsere ersten Spiele. So nach acht Stunden hatten alle ihre Spiele fertig, nur Johannes und ich hatten noch kein einziges Spiel gespielt. Doch dann wurden wir aufgerufen, Johannes gewann und kam so aus der Gruppe heraus - ich jedoch ging unter L . |
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Das Resultat: Daniel und ich haben es nicht geschafft, alle anderen Jungen sind weiter. Noch schnell Lutz angerufen (er betreute die Frauen), der uns erzählt, dass alle - nein fast alle- weiter sind. Canan hat es leider nicht geschafft. Da es schon 10 Uhr war und die Party erst morgen stattfindet, gingen nach ein paar Bier und ein paar Gesprächen langsam alle ins Bett. |
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Guten Morgen .............. Nachdem Franzi ihr Frühstück noch mal richtig genossen hatte - heute gab es Würstchen *alle, die dabei waren, wissen, was ich meine ^^ * - gehen die Jungen wieder in die Jungenhalle und die Frauen wieder in die Frauenhalle. Heute waren Doppel und Einzel bis zum Finale dran. Es ging auch gleich los, diesmal zum Glück keine 7-stündigen Warteschleifen. Trotzdem kam nach ein paar Stunden Langeweile auf und wir versuchten alles, um diese zu überwinden. Ich hab' da immer mal Scheiße geredet * Vielleicht hast du es schon vergessen, aber Entschuldigung Timo *. |
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Zusammenfassung für die Spiele : Saruul flog im Halbfinale gegen Johannes im Einzel raus, im Doppel wurden er und Lin-Yu von den besten Polen sehr knapp in U19 im Viertelfinale rausgekickt. Lin erreicht auch das Halbfinale und verlor knapp gegen Polens ehemalige Nummer eins. Daniel und ich haben's nie über die ersten Spiele geschafft, auch nicht im Doppel. Johannes und Timo haben im Doppel unglücklich im Halbfinale verloren, im Einzel verlor Timo frühzeitig gegen einen Russen und Johannes erreichte das Finale. |
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Bei den Damen war ich leider nicht dabei, aber soweit ich weiß, erreichte Carla im Einzel U19 das Finale und zusammen mit Franzi O. das Doppelfinale U16. |
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In der Unterkunft angekommen machte sich jetzt jeder schick für den einen Abend. „It's Party Time!” Wir fuhren in die Halle, wo die Frauen gespielt haben, aber dort waren jetzt keine Netze und Felder mehr, sondern eine riesige Tanzfläche und fette Mugge .... und .......und .......und * wenn ihr wisst was ich meine J * |
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Der letzte Tag beginnt. Die Spieler werden von Müdigkeit und Trauer gequält. Ich weiß nicht, was ich noch tun kann, um ihre Motivation zu stärken. Tom Scholz und Franzi B. gewinnen das Mix. Johannes verliert das Finale, Carla ebenfalls, jetzt ist alles verloren. Ein Hoffnungsschimmer: Carla und Franzi O. gewinnen ihr Doppelfinale. - Logbuch Eintrag 40078- |
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Man verabschiedet sich noch von den letzten Dänen und Polen, die Stimmung bleibt weiterhin schlecht. Ein Bus kommt auf, der bringt uns hier raus. Auf der Busfahrt wird viel geschlafen, diese Stunde hat meinen Männern und Frauen verdammt gut getan. |
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Ein gewaltiger Stimmungswechsel im Zug, alle wollen die letzten Stunden genießen. * oder vielleicht lag es auch am Summen der Sirenen, ich hör sie noch immer leise flüstern „Because of you“ * |
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Und damit gebe ich zurück an Lutz Friedrich, das war's von mir, meine Name ist Tom Mechandjijski. |
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