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AM 16. März um 5.00 Uhr morgens war es wieder soweit: wie im Vorjahr durfte unsere 1. Schülermannschaft, nachdem sie die Berliner MM gewonnen hatte, zur Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaft in Bahrdorf fahren. Die anderen teilnehmenden Mannschaften waren: BV Drömling, BSG Eutin, Gaselan Fürstenwalde, Bitterfeld, SGO Bremen und EBT Berlin. Nach einer kurzen Begrüßungsrede begannen auch schon die Gruppenspiele.
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Unsere Mannschaft noch recht Kopflos bei der Eröffnung, |
Wir hatten durchaus viel Glück mit unserer Gruppe. Die an drei gesetzten Northeimer konnten wegen einiger Ausfälle nicht teilnehmen und bei den an zwei(!!!) gesetzten Gaselanern fehlte Musterprofi Thomas Rau wegen Krankheit. Somit sahen wir die Gruppe als eine lösbare Aufgabe. Die ersten Spiele waren gegen die eigentlichen Favoriten dieses Turniers- gegen die starken Bremer. Der schnelle 8:0 Erfolg lies keine Zweifel mehr- wir wollten dort gewinnen. Doch nun mussten wir gegen Gaselan ran. Diese hatten die Bremer zuvor ebenfalls mit 8:0 vom Feld geputzt. Die beiden Herrendoppel konnten wir für uns entscheiden, im Damenbereich hatten wir keine Probleme, die Spiele nach Hause zu bringen, das 2. und 3. Herreneinzel und das Mix stellten keine ernsthafte Gefahr dar. Jedoch reichte es "nur" zu einem 7:1 Sieg, da das 1.Einzel knapp im dritten Satz verloren ging. Nichts desto trotz kamen wir als Gruppenerster weiter und sicherten uns somit die gewünschte Ausgangslage, um im Halbfinale nicht gegen BV-Drömling, den klaren Favoriten, spielen zu müssen.
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und hier schon bei der Siegerehrung |
Abends guckten wir uns noch die Videos der Spiele an und amüsierten uns über den ein oder anderen Ballwechsel. Nebenbei: EBT Berlin war zu diesem Zeitpunkt schon abgereist und erwies sich als schlechter ( ja sogar als sehr sehr schlechter) Verlierer. Am nächsten Morgen frühstückten wir ausgiebig. In der Halle bereitete sich jeder auf die Spiele vor. Es ging gegen die Mannschaft von BSG Eutin. Wir hatten zwar scheinbar keine Chance, gegen die gleichmäßig besetzte Mannschaft, aber wir wollten sie nutzen( Zitat von Lutz Friedrich*27.02.1956). Zuerst wurden das 1. Doppel der Herren und das, der Damen aufgerufen. Während Tobias und Philipp nicht so richtig ins Spiel fanden, konnten Sherin und Lisa ihre Trümpfe ausspielen. Das 1. Herrendoppel musste sich wegen unnötiger Fehler in zwei Sätzen gegen das Doppel Strehse/Grenda geschlagen geben. Es stand 1:1. Es folgten die Einzel. Lisa blieb im Dameneinzel unter ihrer Form und verlor. Das erste Herreneinzel zwischen Tobias und Malte Grenda wurde zu einem Kampfeinzel. Keiner der Beiden wollte als Verlierer vom Platz gehen. Nachdem jeder einen Satz gewonnen hatte, kam es zum dritten Satz. Diesen sicherte sich Tobias nach einigen Querelen mit 15:10. Jedoch hatten wir zu diesen Zeitpunkt schon verloren, da auch das 2. Herrendoppel und das Mix verloren gingen. Philipp konnte im zweiten Herreneinzel trotz viel Einsatz gegen den sicheren Alexander Strehse nichts mehr reißen. Saruul ärgerte den mindestens doppelt so großen Marten Hinrichsen und machte es ihm nicht leicht zu gewinnen. Hinrichsen brauchte mindestens 10 Versuche um den Matchball gegen den kämpfenden Saruul zu machen. Dieser hatte mit seinem Einsatz die umstehenden Leute (sogar Hannes Roffmann) in seinen Bann gezogen. Letztendlich verlor er und die ganze Mannschaft erzielte ein 6:2 gegen Eutin. Wir spielten nun gegen Gaselan, die mit 7:1 gegen Drömling verloren. Wir freuten uns schon etwas, da wir ja in der Vorrunde mit 7:1 gewannen. Gaselan veränderte die Aufstellung ein weinig. Bei Philipp und Tobias wollte es im 1. Herrendoppel nicht so richtig klappen und man verlor. Auf unsere Mädchen war jedoch verlass. Sowohl das Doppel als auch das Einzel gingen an uns. Lisas Gegnerin Katharina Wolf machte ihrem Namen alle Ehre und rannte sich gegen Lisa einen Wolf. Das brachte aber nichts. Keine Probleme hatten unser 2. Doppel und das 2. und 3. Einzel, da man bei Gaselan Schwächere spielen lies, um das Mix zu gewinnen. So hatten wir in diesen Spielen viel Spaß. Wie auch schon Katharina Wolf machte Stefan Stumm seinem Namen alle Ehre. Dieser stand vollkommen eingeschüchtert auf der anderen Seite und hatte gegen Philipp nichts zu melden. Tobias verlor zwar das 1. Einzel, dies hatte aber keine Auswirkungen auf unseren Sieg und somit den DRITTEN Platz bei der NDMM. BV-Drömling gewann gegen Eutin mit 5:3. Beide fahren zur Deutschen Meisterschaft. Im Spiel um Platz fünf gab es eine Sensation: Bitterfeld hat es doch tatsächlich geschafft, gegen Bremen zwei Punkte abzugeben. Sie gewannen nur mit 6:2. Noch eine Sensation: Bremen ist nicht mal Letzter. Da EBT schon einen Tag zuvor abgereist war, waren diese auf dem 7. und letzten Platz.
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Eutin |
BV Drömling |
Brauerkids |
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Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder fröhlich mitmischen werden und bedanken uns bei unserem Trainer Lutz und den Betreuern Kohle und Christian.
Tobi
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